10 Tipps wie du Essen vor der Tonne rettest - von euch, für euch!

Andi ist ein leidenschaftlicher Foodie. Gemeinsam wollen wir ihn begleiten und ihm ein bisschen bei seinem Konsumverhalten über die Schulter blicken. Auf geht’s!

Mittwochabend. 18:00 Uhr. Andi war den ganzen Tag in der Arbeit und hat einen Bärenhunger! Also geht’s am Heimweg noch schnell beim Supermarkt vorbei. Hmmm… was lächelt Andi denn da an? Hier 2 bildschöne Zucchinis, da 2 perfekte Melanzani... alles kommt rein in das Einkaufskörberl.

Zu Hause angekommen, überlegt er sich, was er aus dem Gekauften denn zaubern könnte. Gemüsecurry, das wäre der Hammer! Eine halbe Zucchini, eine halbe Melanzani, eine halbe Packung Kokosmilch,… im Handumdrehen ist der große Topf voll mit gutem Curry und es kann ans Schlemmen gehen. Moment, so ein Tupfer Sauerrahm, das wär’s doch – also ab zum Kühlschrank. Aber was ist das? Das Ablaufdatum auf dem Becher ist schon um 2 Tage überschritten. Ab in die Tonne damit! STOPP ANDI!

Hier müssen wir eingreifen, denn hier ist so einiges schief gegangen. Gott sei Dank gibt es ja die Waste Warrior Community. Hier sind die Top-Tipps von euch Waste Warriors:


1. Vorkochen

In diesem Fall wäre das eine sehr einfache Lösung, nicht nur für Andis Hungerproblem, sondern auch für die Reste gewesen. Beim Vorkochen vergammelt kein halbes Gemüse im Kühlschrank. Bleibt nur zu hoffen, dass Andi nicht wieder auf die guten Reste vergisst…


2. Plane deinen Einkauf

Hätte Andi seinen Einkauf nicht spontan durchgeführt, so hätte er vielleicht gewusst, was er mit dem restlichen Gemüse anstellt. Außerdem wäre der Sauerrahm schon beim letzten Einkauf nicht umsonst gekauft worden.


3. Kaufe die richtige Menge & achte auf deinen Hunger

Hunger ist vielleicht der beste Koch, aber nicht die beste Einkaufsberatung. 2 Zucchini und 2 Melanzani? So viel schafft nicht einmal Andi allein zu essen. Lade dir zum Beispiel eine Rezept-App runter und schau dir genau an, wie viel du benötigt, wenn du dir unsicher bist.


4. Kaufe das unperfekte Gemüse und Obst

Könntest du im gekochten Zustand eine perfekte von einer unperfekten Zucchini auseinanderhalten? Also wir nicht. Erspar dem unperfekten Gemüse und Obst den Weg in die Mülltonne und schnapp dir die einzigartigsten Schönheiten im Vitaminregal. Wenn du es nicht tust, tut es vielleicht niemand.


5. Kaufe Produkte mit kurzer Haltbarkeit

Lebensmittel sind kostbar! Bevor du dir von der Feinkost frisch etwas runterschneiden lässt, schau ob du Produkte mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum findest. Meistens sind diese sogar günstiger. Essen gehört schließlich gegessen.


6. Oft länger gut. Riechen – sehen – schmecken.

Nur weil Andis Sauerrahm das Mindesthaltbarkeitsdatum schon überschritten hat, muss er nicht schlecht sein. Die Natur hat uns mit den notwendigen Sinnen ausgestattet, mit denen wir verdorbene Lebensmittel erkennen. Mach einfach den Test: Sehen, riechen, schmecken.


7. Einfrieren + Einkochen

Einen ganzen Topf mit Curry aufzuessen schafft Andi bestimmt nicht. Immer das gleiche zu essen ist natürlich auch nicht immer das Wahre. Doch dafür gibt’s einen einfachen Trick: Aufbewahrungsbehälter raus, Curry rein und ab in den Tiefkühler. Oder du füllst das Curry in ein abgekochtes, heißes Marmeladenglas. Voila! Konservieren wie ein Profi!


8. Teile deine Reste

Zum Glück ist Andis Büro voll mit hungrigen KollegInnen. Die freuen sich bestimmt über ein kleines Mittagessen am nächsten Tag! Oder wie wäre es mit einer Dinner-Party? 😉


9. Verwerte deine Reste

Das Gemüse in der Kühlschranklade und die dunkelbraune Banane. Das steckt noch voller Vitamine und tut sich perfekt in einem Smoothie oder Eintopf. Lass dich Inspirieren und schau dir diese super Rezepte an: https://toogoodtogo.de/de/blog/man-muss-die-reste-essen-wie-sie-fallen


10. Too Good To Go

Nothing more to say 😉


Andreas Koehazy

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